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日志


1月31日

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

fileCA2HTWZT Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:

"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüssen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

" Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht
vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. "Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.

"Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen.

Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Engel Trost Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich an fühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:

"Ich bin die Hoffnung!"

Diese wunderschöne Geschichte habe ich auf der Space von Beate gefunden und - mit ihrer Zustimmung - hier veröffentlicht (hier geht's zu Beates Space >>>>> )

1月30日

Nütze dein Potential

Nütze dein Potential

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"Wann immer ihr euch in einer Schwierigkeit befindet, verliert nicht den Mut. Verliert nicht euer Herz. Seid geschickt, intelligent, macht kluge Pläne, ruft alle brachliegende Energie oder schlafenden Fähigkeiten auf.

Wie schnell seid ihr, wenn euer Haus brennt. Wie umsichtig und genau handelt ihr in solchen Situationen. Ihr wisst nicht, woher in diesem Augenblick eure Energie und Kraft kommen, aber ihr seid vollkommen konzentriert.

Ihr findet geschickt Möglichkeiten, um euren Besitz und das Leben der im Haus Wohnenden zu retten. Wunderbare Taten verrichtet ihr. Und wenn die Gefahr vorbei ist und ihr wieder in Ruhe seid, sagt ihr zu euch selbst, dass eine geheimnisvolle Gotteskraft durch euch gewirkt hat.

Schneidet immer gleich den Gordischen Knoten durch. Verliert keine Zeit.

Wenn ihr euch einmal eine bestimmte Linie des Handelns vorgenommen habt, dann führt sie geschickt und mit kühler und berechnender Überlegung und Beobachtung durch.

Verzögerung ist der Dieb der Zeit. Wer zögert, kann in seinem Leben niemals Erfolg haben."

Swami Sivananda

Einfallsreichtum

Einfallsreichtum

Ich finde Möglichkeiten, verborgene Kräfte zu aktivieren. Durch meine Offenheit kann immer eine Lösung gefunden werden.

1月27日

Zug des Lebens

       Dieser Beitrag hat mir so gut gefallen, dass ich ihn von Anja Animoticon mitgenommen habe.
            (Klick auf Anja führt zur Fundstelle)

Zug des Lebens




Dieser Zug kennt keine Geschwindigkeit, ist jedoch immer in Bewegung.
Er kennt keinen Fahrplan, wird von uns aber immer in eine Richtung gesteuert.
Er hat keinen Führer, außer die Reisenden, von denen jeder einzelne eine Weiche steuert.

Ständig sind wir verantwortlich dafür, dass dieser Zug nicht entgleist ohne dies wirklich zu wissen.
Wir bekommen unsere Fahrkarte für diesen Zug mit dem Eintritt in unser Leben.
Die Preise sind so unterschiedlich wie die Richtungen in die er uns führt.
Die Weichen sind so zahlreich wie die Personen die uns auf der Reise begleiten.

Wenn du einmal an einer Schranke deines Lebens stehst,
auf dem Weg zum nächsten Bahnhof, dann kann es dir passieren,
dass dieser Zug der gerade an dir vorüber rauscht einer von denen ist, die du eigentlich nie sehen solltest.

Bei genauerem hin sehen erkennst du in den leicht verspiegelten Fenstern die Gesichter der Leute die vor dir diesen Zug betreten haben.
Das du keinen dieser Menschen die du schemenhaft erkennen kannst je treffen wirst soll dir klar werden, als du eine Frau lachend in einem dieser Abteile winken siehst.

Du hast die Frau schon einmal in deinem Leben gesehen.
Sie lächelte von einem Foto aus längst vergangenen Tagen.

Immer wieder berührt uns die Vergangenheit zwischen unseren Bahnhöfen des Lebens.
Auch treffen wir immer wieder Menschen die an den gleichen Bahnhöfen gewesen sind wie wir...

... nur zu anderen Zeiten







Verbindung des Herzens

Verbindung des Herzens

Der Adler, der mit den Küken in die Höhe flog

Adler2 Da war ein mal ein junger Adler, er war ganz neu in dieser Welt und so begeistert hier zu sein, um zu lernen, was die großen Abenteuer, die vor ihm lagen, bedeuten. Die Adlermutter nahm ihn gemeinsam mit seinen Brüdern und Schwestern auf seinen ersten Ausflug mit. Das war der erste Ausflug wo sie ihre Flügel ausbreiten sollten. Ihr könnt euch vorstellen wie sie aus dem Nest stiegen, diesen ersten Sprung weg von der Sicherheit – diese Gefühl der Ängstlichkeit aber gleichzeitig Begeisterung.
Seht den jungen Adler wie er jetzt gemeinsam mit den anderen jungen Adlern fliegt und die Mutter, die sie so stolz ermutigt und sagt: ”Fliegt hier – breitet euere Flügel aus und fliegt. Schaut wie die Welt aussieht und wie stark ihr sein könnt.”
Jedoch die Flügel dieses kleinen Adlers waren nicht so stark wie die der anderen. Er war am Ende der Gruppe und bemühte sich so mit zuhalten. Als er seine Flügel ausbreitet begann er zu trudeln. Er wusste nicht warum er nicht so stark war wie der Rest der Gruppe. Die anderen jungen Adler und die Mutter schauten nach vorne und sahen nicht wie er langsam seine Kraft verlor und auf den Boden zu flattern begann. Er war so schwindlig, er wusste nicht wohin er fiel. Niemand bemerkte überhaupt, dass er nicht mehr bei der Gruppe war.
Der kleine Adler landete in einer Hühnerfarm, ”Wo bin ich? Ich fühle mich so fremd…” Er war für eine Minute betäubt und wusste jetzt wirklich nicht wer er wirklich war. Er schaute hinauf und sah die Adlermutter und die anderen jungen Adler davon fliegen. Er fühlte sich verlassen, als ob sie sich keine Gedanken machten.
Er beschloss aufzustehen und stellte fest, dass seine Flügel verletzt waren und dass er jetzt keinesfalls fliegen konnte. Er sah auf und stellte fest, dass er von allen Küken der Farm umgeben war, die auch ganz frisch auf der Erde waren. Als sie gemeinsam mit der Hühnermutter und einem Hahn herankamen, schauten sie ihn an und sagten: ”Nun du bist ein Vogel, aber du bist anders als wir. Aber wir werden dich unter unsere Flügel nehmen und dich annehmen und dir bedingungslose Liebe schenken. Fühle die Liebe, die wir für dich haben. Es macht uns nichts, dass du anders aussiehst. Es macht uns nichts, dass du diese sonderbaren Flügel hast, die gebrochen sind. Wir wissen nicht woher du bist, aber für uns bist du vom Himmel gekommen. Sei also ein Teil unserer Familie und wir werden dich nähren und lieben, bis du so weit bist, dass du wieder fliegen kannst und herausfinden kannst wo du hin gehörst.”
adler4Der Adler fühlte sich so geliebt. Es machte ihm nichts was geschah oder dass er eigentlich einen anderen Weg hätte haben sollen, denn er hatte bedingungslose Liebe und fühlte sich unterstützt.
Er fing an ein Küken zu sein, obwohl seine Natur eine andere war. Er wuchs täglich und wurde stärker und begann seine Flügel zu testen. Er begann kurze Flüge zu machen, aber er wusste er konnte nicht hoch genug fliegen, um seine Ursprungsfamilie zu finden.
Es kam der Tag, an dem seine wirkliche Mutter nach ihm suchte. Alle anderen Adler waren fort geflogen weil sie stark waren und ihren eigenen Weg gehe konnten, aber die Mutter fand den kleinen Adler, den sie so vermisst hatte. Sie hob ihn auf und sagte, ”Sag adieu zu deiner Ziehfamilie, denn es ist an der Zeit zurück zu gehen damit ich dir zeigen kann wer du wirklich bist.
”Also verabschiedete sich der kleine Adler mit Tränen in den Augen und sagte: ”ich liebe euch auch alle bedingungslos. Danke, dass ihr mich aufgenommen habt und mir gezeigt habt, dass das Leben auch dann ein Abenteuer sein kann, als du einen Umweg machst.”
Wo immer das Leben dich hinführt kannst du Freude finden, auch mit anderen, von denen du nicht dachtest, dass sie Teil deiner Familie sind. Öffnest du dein Herz und deinen Geist kannst du überall ein zu Hause finden.
Die Adlermutter half dem jungen Adler auf. Sie sagte: ”Flieg! Breite deine Flügel aus!” und er tat es. Er wusste, dass seine vorherigen Mühen ihn nur stärker gemacht hatten.
Als er wegflog schwang er sich noch einmal hinunter, um jenen Adieu zu sagen, die ihm so viel gegeben hatten. Er sagte: ”Ich werde zurück komme und euch besuchen. Ich fühle mich sicher und stark. Ich werde euch immer in meinem Herzen und meinen Gedanken haben. Ich werde nie vergessen was ihr mir gegeben habt.”
Als er fort flog, um nach den Abenteuern ausschaute, die vor ihm lagen sagte er: ”Danke, dass ihr mir gezeigt habt, dass es viele Arten gibt das Leben zu leben. Nun ist es an der Zeit die Flügel auszubreiten und zu fliegen.”
Breitet euere Flügel aus. Schaut wie stark ihr seid. Genießt den Flug. Und so ist es.

Verfasserin: Barbara Rother.

1月26日

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen

chinese dragon lantern-lr Vielen Menschen mangelt es an Selbstvertrauen. Sie haben Energie, Fähigkeiten und Leistungsvermögen, aber es fehlt ihnen das Vertrauen auf ihre Kräfte und Möglichkeiten und auf ihre Erfolgschancen.

Dies ist eine Schwäche, die in allem Handeln Missgeschick hervorruft.

Sobald dieser Gedanke auftritt, wird der Mensch nervös und irritiert.
Man kann wenig Leistungsfähigkeit besitzen und doch das Selbstvertrauen haben, keine Fehler zu machen.

Selbstvertrauen ist eine Kraft, die den Willen in uns entwickelt. 

Deshalb ist es klug zu denken: "Ich werde Erfolg haben! Ich bin mir meines Erfolgs ganz sicher!""

Gib niemals der negativen Eigenschaft mangelnden Selbstvertrauens Raum.
Vertrauen ist schon der halbe Erfolg.
Du musst genau deinen Wert kennen.

Ein Mensch mit genügend Selbstvertrauen ist in allen seinen Unternehmungen erfolgreich!!!

1月25日

Geschichte vom Vergeben...

Geschichte vom Vergeben...

Erde 2Ein Schüler kam einst zu seinem Meister und beklagte sich über die Menschen, die ihn in letzter Zeit beleidigt hatten oder unfreundlich zu ihm waren. "Fast jeden Tag begegnen mir Menschen, über die ich mich aufregen muss, weil sie sich so dämlich verhalten, oder weil sie mich beleidigen oder mich verletzen", klagte er.
Der Meister ging kurz ins Nebenzimmer und kam mit einem Messer und einem Korb voll Kartoffeln zurück, die er dem Schüler überreichte.
"Ich möchte, dass du an alle Personen denkst, die dich in letzter Zeit verletzt oder beleidigt haben. Dann ritzt du mit dem Messer den Namen jeder einzelnen Person auf eine Kartoffel."
Dem Schüler fielen schnell einige Namen ein, und nach kurzer Zeit hatte er mehrere Kartoffeln beschriftet.
"Gut", sagte der Meister. "Hier hast du einen kleinen Sack. Gib deine Kartoffeln da hinein und trage den Sack eine Woche lang überall mit dir. Dann komm wieder zu mir."
Der Schüler tat, wie der Lehrer ihm geheißen hatte. Anfangs empfand er das Tragen des Sackes nicht als besonders schwierig. Aber nach einigen Tagen wurde der Sack immer lästiger; außerdem begannen die angeritzten Kartoffeln zu stinken.
Nach sieben Tagen begab sich der Schüler mit seinem Sack wieder zum Meister.
"Hast du aus dieser Übung etwas gelernt?" fragte dieser.
"Ich denke schon", antwortete der Schüler. "Wenn ich anderen nicht vergebe, trage ich diese Gefühle des Ärgers immer mit mir, genau wie die Kartoffeln. Und irgendwann verfault das Ganze auch noch. Also muss ich die Kartoffeln entfernen, indem ich meinen Mitmenschen vergebe, so wie es alle großen Weltreligionen predigen."
"Gut", sagte der Meister, "du kannst vergeben und so die Kartoffeln loswerden. Überlege bitte, welchen dieser Personen du vergeben kannst, und entferne die entsprechenden Kartoffeln aus deinem Sack."
Der Schüler dachte nach. Die Vorkommnisse, deretwegen er die Kartoffeln in den Sack gegeben hatte, waren alle schon mindestens eine Woche her; und so vergab er allen Personen und entfernte alle Kartoffeln aus dem Sack.
Erde "Ausgezeichnet", sprach der Meister und lächelte. "Dein Sack ist wieder leer. Deshalb möchte ich jetzt, dass du für alle Personen, die dich in der letzten Woche verletzt haben, erneut Kartoffeln beschriftest und in den Sack gibst."
Der Schüler erschrak, denn er erkannte, dass sich so sein Sack schon wieder mit Kartoffeln füllen würde.
"Meister", rief er, "wenn ich so weitermache, werde ich ja immer Kartoffeln im Sack haben!"
"Ganz genau", antwortete der Meister verschmitzt, "solange irgendjemand etwas gegen dich sagt oder gegen dich handelt, wirst du Kartoffeln im Sack haben."
"Aber ich kann doch nicht beeinflussen, was andere sagen oder tun. Was bringt denn die Aufforderung aller Religionen, zu vergeben, wenn wir immer aufs Neue vergeben müssen?"
"Nicht besonders viel, das muss ich zugeben", antwortete der Meister. "Es ist eben die konventionelle Methode, die von den Religionen und Philosophen gepredigt wird. Das Problem ist, dass sie nur an die Kartoffeln denken und nicht an den Sack. Aber wenn die Kartoffeln deine negativen Gefühle sind, was ist dann der Sack?"
Der Schüler überlegte. Schließlich sagte er: "Ich denke, dass der Sack mein Ego ist. Ohne den Sack gibt es keine Kartoffeln... und ohne mein Ego keine negativen Gefühle."
"Was passiert also, wenn du den Sack loslässt?", fragte der Meister.
"Dann... dann ist das, was die Leute gegen mich sagen oder tun, kein Problem mehr für mich."
"Richtig - und in diesem Fall wirst du niemanden mehr finden, dessen Namen du in eine Kartoffel ritzen könntest. Der traditionelle Weg der Religion und Philosophie betont das Streben nach etwas. Das Dao hingegen bedeutet, nicht zu streben, auch nicht nach der Illusion eines Ego. Dann gibt es nämlich nichts mehr, wofür oder wogegen du streben müsstest, sondern du bist eins mit dem Lauf der Welt."

Verfasser unbekannt

(Text geringfügig geändert)


Frauen & Männer

Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen.

Virginia Woolf (1882-1941), englische Erzählerin und Essayistin

1月24日

Ein Veränderer

51 Ein Veränderer

In Evolutionary Enlightenment besteht der Sinn menschlichen Daseins darin, ein Impulsgeber für Veränderung zu sein. Den Sinn des Lebens finden wir, wenn wir verstehen, dass jeder von uns jenseits der Grenzen des getrennten Egos — das kreative Prinzip selbst ist, der Impuls, der im ganzen kosmischen Entwicklungsprozess wirkt. Wenn der Mensch zu diesem evolutionären Prozess erwacht, verwirklicht und manifestiert sich diese Erkenntnis, indem er ein Initiator authentischer Veränderung und Transformation ist. 
Wenn du tief darüber nachdenkst, kannst du dein eigenes Leben, so wie es ist, auf eine sehr kraftvolle Art und Weise betrachten. Stelle dir folgende Frage: Welche Lebenseinstellung basiert auf der Erkenntnis, dass der einzige Sinn des Lebens in der Entwicklung auf höheren und tieferen Ebenen besteht? Führt mein Leben, so wie ich es lebe, zu einer höheren und tieferen 69 evolutionären Transformation des Bewusstseins und der Kultur? Bin ich mit der kosmischen Triebkraft verbunden, sodass ich an dynamischen und bedeutungsvollen Veränderungen mitwirken kann? Oder bin ich von diesem Prozess so getrennt, dass mir das nicht möglich ist? Im Grunde kann man sagen, dass deine Haltung im Leben von Natur aus entwicklungsorientiert ist oder nicht. Entweder bist du eine Triebkraft für Evolution oder du bist es nicht.  Doch wenn du feststellst, dass du es nicht bist, es aber sein willst, ist es nicht schwer herauszufinden, warum du es nicht bist und wie du dich dazu entwickeln kannst — wenn du ernsthaft in Erwägung ziehst, die belanglosen Ängste und Wünsche deines eigenen Egos zu überwinden und die Evolution des Bewusstseins und der Kultur zu deinem eigenen Lebensziel zu machen.

 

Andrew Cohen

1月23日

Minderwertigkeitsgefühl

chakra-arcana-04530  Minderwertigkeitsgefühl

Der Gedanke von Unterlegenheit und/oder Überlegenheit ist nur eine Schöpfung des Denkens.

Der Unterlegene kann ein Überlegener werden, wenn er sich bemüht, wenn er kämpft und Tugenden entwickelt.

Der "Höherstehende" kann der "Unterlegene" werden, wenn er seinen Besitz verliert oder auf schlechte Wege gerät.

Halte dich niemals für überlegen oder unterlegen.

Hältst du dich einem Menschen überlegen, wirst du ihn mit Missachtung behandeln.

Beides ist Ausdruck der Unwissenheit.

Erkenne dich und lebe im wahren Geist der Gita, in der es heißt, dass die Weisen mit gleicher Demut auf einen Geistesgelehrten mit höchster Bildung, auf eine Kuh, einen Elefanten, selbst auf einen Hund oder Ausgeworfenen blicken.

Wo gibt es Unterlegenheit, wenn man in allen und allem das eine Selbst erblickt?

Verändere deinen Gesichtswinkel oder deine geistige Einstellung und bleibe in Frieden.

Swami Sivananda

1月22日

Lächeln

Photobucket
Das habe ich von meinem Namensvetter geklaut - weil es so schön ist!
Hier der Link zu seiner Seite
  >>>>> 
(bei ihm gibt es noch mehr schöne Einträge zu bewundern)


1月20日

Übe Selbsterforschung

meditation8 "Übe Selbsterforschung oder Selbstprüfung zehn Minuten vor dem Schlafengehen. Setze dich hierfür bequem in einen Stuhl und schließe deine Augen. Denke an alle guten oder schlechten Handlungen, die du während des Tages ausgeführt hast.

Denke an alle Fehler, die du bewusst oder unbewusst begangen hast. Am ersten Tag wirst du nicht einmal zwei oder drei Fehler herausfinden, weil du dies noch nicht gewohnt bist. Bei täglicher regelmäßiger und systematischer Übung aber wirst du deutlich Handlungen und Fehler des Tages erkennen.

Selbst eine volle Stunde wird hierfür nicht genügen. Das Bewusstsein wird empfindsam und scharf, während du diese Innenschau übst. Es scheidet, analysiert, verbindet, klassifiziert und stellt deine Handlungen in einem Augenblick zusammen.

Diese Übung wird dein Gedächtnis entwickeln und die Zahl deiner Fehler vermindern.

So wird eines Tages der Augenblick kommen, an dem du keine Fehler mehr begehst und nur noch Gutes tust."

Swami Sivananda

1月17日

ICH BIN DAS LICHT

ICH BIN DAS LICHT

EINE KLEINE SEELE SPRICHT MIT GOTT

Engel der Heilung Einmal vor zeitloser Zeit da war eine Kleine Seele, die sagte zu Gott: „Ich weiß wer ich bin!“ Und Gott antwortete: „Oh, das ist ja wunderbar. Wer bist du denn?“ Die Kleine Seele rief: „Ich bin das Licht!“ Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. „Du hast recht“, bestätigte er, „Du bist das Licht“. Da war die Kleine Seele überglücklich. Denn sie hatte genau das entdeckt was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. „Hej“, sagte die Kleine Seele, „das ist ja Klasse.“

Doch bald genügte es der Kleinen Seele nicht mehr zu wissen wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun SEIN wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist.

Sie sagte: „Hallo Gott nun da ich weiß wer ich bin, könnte ich es nicht auch SEIN?“ Und Gott antwortete der Kleinen Seele: „Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?“ „Also“, sprach die Kleine Seele, „es ist schon ein Unterschied ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich BIN. Ich möchte fühlen wie es ist das Licht zu sein.“

„Aber du BIST doch das Licht“, wiederholte Gott und er lächelte wieder. Doch die Kleine Seele jammerte. „Jaaa, aber ich möchte doch wissen wie es sich anfühlt das Licht zu sein.“

Engel eins Gott schmunzelte. „Nun das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nun eine Sache, und Gottes Gesicht wurde ernst.“ „Was denn?“ fragte die Kleine Seele. „Nun es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das was du bist, und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du.“

„Wie?“ fragte die Kleine Seele und war ziemlich verwirrt. „Stelle es dir so vor“, begann Gott, „du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?“

Da sagte die Kleine Seele frech: „Du bist doch Gott. Überleg dir halt etwas.“ „Du hast recht“, sagte Gott und lächelte wieder. „Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen.“

„Was ist denn Dunkelheit?“ fragte die Kleine Seele. Gott antwortete: „Die Dunkelheit ist das was du nicht bist.“ „Werde ich Angst davor haben?“ rief die Kleine Seele. „Nur wenn du Angst haben willst,“ antwortete Gott. „Es gibt überhaupt nichts wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus.“ „Oooh,“ die Kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.

Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. „Das ist ein großes Geschenk“ sagte Gott, „denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, Oben nicht ohne Unten, Schnell nicht ohne Langsam. Du könntest Rechts nicht ohne Links erkennen, Hier nicht ohne Dort, und Jetzt nicht ohne Später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist,“ schloß Gott ab, „dann balle nicht deine Faust und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern, dann wirst du wirklich wissen wer du bist und alle anderen werden es auch wissen. Laß dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist.“

„Meinst du wirklich es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas Besonderes bin?“ „Natürlich.“ Gott lächelte. „Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: Etwas Besonderes zu sein, heißt nicht: Besser zu sein. Jeder ist etwas Besonderes. Jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist.“

Engel Heaven „Hej,“ rief die Kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude, „Ich kann also so besonders sein wie ich will?“ „Jaaaa, und du kannst auch sofort damit anfangen“ sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der Kleinen Seele. „Wie möchtest du denn besonders gerne sein?“ „Was meinst du mit „wie“?“, fragte die Kleine Seele. „Das verstehe ich nicht.“

“Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes freundlich zu sein, es ist etwas besonderes sanft zu sein, es ist etwas besonderes schöpferisch zu sein, es ist etwas besonderes geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein mit denen man etwas Besonderes sein kann?“

Die Kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: „Jaaa, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge mit denen man etwas Besonderes sein kann. Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes miteinander zu teilen.“ „Ja,“ stimmte Gott zu, „und all das kannst du jederzeit auf einmal sein. Oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein.“

„Ich weiß was ich sein will, ich weiß was ich sein will“ rief die Kleine Seele ganz aufgeregt, „ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man Vergebung nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?“ „Oooh ja“ versicherte Gott der Kleinen Seele, „dies ist etwas ganz Besonderes.“ „In Ordnung“ sagte die Kleine Seele, „das ist es was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren.“

„Gut“ sagte Gott, „doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest.“ Die Kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. „Was denn noooch,“ stöhnte sie.

„Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest.“ „Keinen?“ Die Kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. „Keinen“ wiederholte Gott. „Alles was ich erschaffen habe IST vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch einmal um.“

Da sah die Kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die Kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte. Und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die Kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott Recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die Kleine Seele kaum hinsehen konnte.

„Wem willst du denn nun vergeben?“ fragte Gott. „Au weia, das wird aber wenig Spaß machen“ brummte die Kleine Seele vor sich hin. „Ich möchte mich selbst als jemanden erfahren der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt.“ Und so lernte die Kleine Seele wie es sich anfühlt, traurig zu sein.

Doch da trat eine Freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: „Sei nicht traurig, Kleine Seele ich will dir helfen.“ „Wirklich?“ rief die Kleine Seele. „Doch, was kannst du für mich tun?“ „Ich kann dir jemanden bringen dem du vergeben willst.“ „Oh wirklich?“

Engel Sehnsucht „Ja, ganz bestimmt“ kicherte die Freundliche Seele, „ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst.“ „Aber warum willst du das für mich tun?“ fragte die Kleine Seele. „Du bist doch ein vollkommenes Wesen, deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann. Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so Licht dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?“

„Ganz einfach,“ sagte die Freundliche Seele, „weil ich dich lieb habe.“ Diese Antwort überraschte die Kleine Seele. „Du brauchst nicht erstaunt zu sein“, sagte die Freundliche Seele. „Du hast das selbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich, wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon Alles gewesen. Wir waren schon Oben und waren Unten, wir waren schon Rechts und waren Links. Wir waren Hier und waren Dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren Gut und waren Schlecht, beide waren wir schon das Opfer und beide waren wir schon der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken., was wir wirklich sind. Und deshalb“ erklärte die Freundliche Seele weiter, „werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemanden erfahren, der vergibt.“

„Aber, was wirst du tun?“ fragte die Kleine Seele nun doch etwas beunruhigt, „Was wird denn so schrecklich sein?“ „Ooh“ sagte die Seele mit einem freundlichen Lächeln, „uns wird schon etwas einfallen.“ Dann wurde die Freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: „Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt.“ „Mit was denn?“ wollte die Kleine Seele wissen.

„Ich muss meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muss ich dich um einen Gefallen bitten.“ „Du kannst dir wünschen was du willst!“ rief die Kleine Seele, sprang umher und sang: „Hurra, ich werde vergeben können, ich werde vergeben können.“

Da bemerkte die Kleine Seele, dass die Freundliche Seele sehr still geworden war. „Was ist, was kann ich für dich tun?“ fragte die Kleine Seele. „Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst.“

Engel Tod Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen. „Natürlich ist diese Freundliche Seele ein Engel. Jedes Wesen ist ein Engel. Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt.“ Die Kleine Seele wollte doch so gerne den Wunsch der Freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals. „Sag schon, was kann ich für dich tun?“ Die Freundliche Seele antwortete: „In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das Schreckliche antue, in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst, also in diesem Moment…“ „Ja“ sagte die Kleine Seele, „ja?“

Die Freundliche Seele wurde noch stiller. „Denke daran, wer ich wirklich bin.“ „Oh, das werde ich bestimmt“ rief die Kleine Seele, „das verspreche ich dir. Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe.“ „Gut“ sagte die Freundliche Seele, „Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht daran erinnerst, wer ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind.“

Doch die Kleine Seele versprach noch einmal: „Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind. Ich werde mich an dich erinnern. Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, dass du mir dieses große Geschenk machst, das Geschenk, dass ich erfahren darf, wer ich wirklich bin.“

Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die Kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das nicht war, das so Besonderes ist, und sie war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der Vergebung heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können, und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freunde oder Traurigkeit brachte, natürlich besonders, wenn sie Traurigkeit brachte, fiel der Kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:

„Denke stets daran“, hat Gott mit einem Lächeln gesagt, „Ich habe dir immer nur Engel geschickt.“

ENDE

 

Autor: Neale Donald Walsch

Das Wesen der Frau

Das Wesen der Frau
(von Andrea Feidman)

Ein junger Bursche spaziert an der Nordsee entlang, als er plötzlich eine Flaschenpost entdeckt. Er hebt sie auf, in der Erwartung einen Brief oder ähnliches drin zu finden. Mit einem PLOPP erscheint ein kleiner Geist. Dieser sagt:
11"Du hast mich befreit, ich gewähre dir einen Wunsch!"

"Okay, ich möchte eine Autobahn von Hamburg nach New York!"

"Oh, das tut mir leid, aber das ist leider nicht möglich. Das ist zu schwierig! Bitte such dir einen andren Wunsch aus."

Der Bursche überlegt:
"Hmmm, na gut, ich möchte gerne das Wesen der Frauen verstehen!"

Darauf der Geist:
"Wie hättest du denn gerne die Autobahn, zwei- oder dreispurig??"

1月16日

Gestern, heute und morgen

Gestern, heute und morgen 
 „Zeit ist formlos, aber sie tritt in Erscheinung, wenn sich in der Natur etwas bewegt. Die Räder der Zeit sind geheimnisvoll.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind relativ.
Die Gegenwart wird Vergangenheit. Die Zukunft wird Gegenwart. Nur die Gegenwart ist wirklich. Lebe immer in der Gegenwart.
Heute wird gestern.
Gestern ist die Erinnerung an heute. Es ist nur eine Erinnerung.
Morgen ist der Traum von heute. Es ist nur ein Warten.
Lebe nur in der sicheren Gegenwart. Vertreibe gestern und morgen. Es ist alles nur Ewigkeit. Es ist nur sichere Gegenwart. Die Gegenwart alleine ist die sichere Realität.
tec13 Gegen die Vergangenheit lässt sich nichts tun. Das Morgen ist nicht sicher. Das Beste, was man tun kann, ist das Heute so nutzbringend wie möglich zu machen.
Gestern ist vorbei. Vergiß es. Morgen ist nicht da. Sorge Dich nicht. Heute ist Gegenwart. Nutze sie gut. Heute gehört Dir. Morgen kommt vielleicht nie.
Gestern ist nichts als ein Traum. Morgen ist nichts als eine Vision.
Kümmere Dich nicht um das tote Gestern oder das ungeborene Morgen, sondern konzentriere Dich auf heute, die ewige Gegenwart.
Lebe jeden Tag so gut, als wäre er der letzte. Jeder Moment ist von allergrößter Wichtigkeit; jeder ist wie das Wenden eines neuen Blattes; und jedes Jahr ist der Beginn einer neuen Hoffnung.
Fühle Dich nicht vom Müßiggang angezogen. Vergeude nicht einmal eine halbe Sekunde.
Sei kühn.“
Swami Sivananda


1月14日

Ernsthafte spirituelle Praxis

Ernsthafte spirituelle Praxis

 Engel Halt 

Heutzutage interessieren sich viele Menschen für die Beziehung zwischen Evolution und Spiritualität. Diese Beziehung intellektuell und empirisch zu verstehen, ist eine Sache. Doch es ist etwas ganz anderes, sich der evolutionären Natur der menschlichen Erfahrung authentisch im eigenen Selbst bewusst zu werden. Sogar die Fähigkeit, das Leben als einen sich entwickelnden Prozess zu erkennen, ist eine relativ neue kognitive Erkenntnis, ein Sprung in unserer Entwicklung. Doch dieser Sprung wird noch größer, wenn diese Tatsache auf der seelischen Ebene verstanden wird und wenn man beginnt, in Übereinstimmung mit der Erkenntnis zu leben, dass das Selbst und seine Erfahrungen Teil eines Prozesses sind, der in und durch die Zeit stattfindet. Ist dein Leben eigennützig und selbstbezogen, obwohl du philosophisch gesehen und rein intellektuell weißt, dass du ein integraler Bestandteil einer unermesslichen Entfaltung bist, in der alles zusammenhängt? Oder reflektiert dein Leben dein Wissen um die Verantwortung für ein größeres Ganzes sowie dein Interesse an der Entwicklung des Prozesses, der du im Grunde selbst bist? Darin besteht der Unterschied zwischen evolutionärer Erleuchtung und einer einfach hoch entwickelten intellektuellen und philosophischen Perspektive.
In dieser Lehre geht es vor allem darum, zu verstehen, dass du ein Teil eines Prozesses bist, jedoch auf eine Art und Weise, welche die  derweg4Kognition transzendiert. Es geht darum, einen manifesten Ausdruck von NonDualität zu erschaffen, und dies ist eine große Herausforderung. Viele von uns zeigen einen hohen Grad an Dualität zwischen dem, was sie kognitiv verstehen und wie sie ihr Leben ausrichten. Doch wenn wir uns für die Entwicklung des Bewusstseins entscheiden, müssen wir uns individuell und kollektiv darum bemühen, unsere philosophischen Erkenntnisse und unsere tatsächliche Lebensführung immer mehr in Einklang miteinander zu bringen. Das ist für mich ernsthafte spirituelle Praxis.

 

Andrew Cohen

1月10日

Vier einfache Regeln verlängern das Leben um 14 Jahre

Vier einfache Regeln verlängern das Leben um 14 Jahre

San Francisco (dpa) - Vier einfache Verhaltensregeln verlängern das Leben durchschnittlich um 14 Jahre: nicht rauchen, etwas Sport treiben, nur mäßig Alkohol trinken und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen.

Das berichten britische Forscher um Kay-Tee Khaw von der Universität Cambridge, die seit 1993 das Schicksal von mehr als 20 000 Probanden im Alter von über 45 Jahren verfolgt haben. Wer sich an keine dieser Regeln hielt, hatte dasselbe Sterberisiko wie 14 Jahre ältere Probanden, die alle diese Tipps befolgten. Diese Beobachtung sei unabhängig von gesellschaftlicher Schicht und Körpergewicht, betonen die Mediziner im Fachjournal "PLoS Medicine" (online veröffentlicht).

Die einzelnen Zutaten einer gesunden Lebensweise sind seit längerem bekannt. Bisher habe jedoch niemand die gesammelten Auswirkungen untersucht, schreiben die Forscher. Sie befragten daher zwischen 1993 und 1997 insgesamt 20 244 Männer und Frauen zwischen 45 und 79 Jahren aus der britischen Stadt Norfolk, bei denen keine Krebs- oder Herzkreislaufleiden bekannt waren, und registrierten alle Todesfälle bis 2006.

Auf einem einfachen Fragebogen konnten die Probanden zwischen null und vier Punkten erzielen: Je einen für Nichtrauchen, Sport, moderaten Alkoholkonsum und fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.

Keinen Punkt in der Kategorie Bewegung bekam etwa, wer einen Bürojob hat und in seiner Freizeit keinen Sport treibt. Der Alkoholkonsum durfte nicht über zwei Gläsern Wein (der Definition entsprechend einem halben Liter Bier) pro Tag liegen. Der Obst- und Gemüseanteil an der Ernährung wurde über den Vitamin-C-Spiegel im Blut bestimmt.

In durchschnittlich elf Jahren Nachbeobachtung hatten Probanden mit null Punkten eine viermal so hohe Sterbewahrscheinlichkeit wie Studienteilnehmer mit vier Punkten. Dieses Ergebnis müsse zwar in anderen Regionen bestätigt werden, lege aber sehr nahe, dass diese vier erreichbaren Änderungen des Lebensstils einen deutlichen Einfluss auf die Gesundheit von Menschen in mittlerem und höherem Alter haben können.

Die Studie ist den Autoren zufolge Teil der größten Untersuchung zu Ernährung und Gesundheit, die jemals unternommen worden sei. Die Untersuchung EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) erstreckt sich insgesamt über zehn europäische Länder.

Quell: WEB.de - Gesundheit

Wahrhaftigkeit

Wahrhaftigkeit

Ich bin in meinem Handeln geradeaus, taktvoll, authentisch und unvoreingenommen.

1月9日

Die Bestimmung

Die Bestimmung

Der kleine Chatti erkannte schon sehr früh, wie wertvoll er war, aber das hielt wiederum andere Menschen nicht davon ab, ihn zu drangsalieren und nieder zu machen, weil er arm geboren war. Chatti kam sehr gut damit zurecht, weil er es nicht anders kannte, die Menschen waren eben so, jeder sah nur sich selbst und war vor lauter Sorgen blind für das Elend eines anderen Menschen.
Seine Familie hatte große Not zu leiden, Geld für das Notwendige war sehr knapp....und seine Familie war sehr groß. Neben seinen Eltern teilte Chatti diese Armut noch mit 7 weiteren Geschwistern, die wie er nachts manchmal vor Hunger nicht einschlafen konnten, weil ihre kleinen Mägen nur so knurrten.
Hunger war der treue Freund des Kleinen, und so beschloss Chatti schon sehr früh im zarten Alter von 7 Jahren, Geld für die Familie zu verdienen....er verdiente seine ersten 2 Mark und kam stolz nach Hause, um sie seinen Eltern zu geben.
Traurigerweise fehlten den Eltern 2 Mark und sie beschuldigten den Jungen, sie ihnen gestohlen zu haben. Chatti bekam eine deftige Abreibung, was ihn sehr, sehr traurig machte....denn zur Not, mit der er gut zu Recht kam, kam nun auch noch eine Erkenntnis hinzu:
Das er für andere, nicht mal für seine Eltern liebenswert war.

Nachts in seinem Bettchen ging es ihm trotz seines ewigen Hungers gut, denn nachts besuchte ihn immer ein Engel, der Chatti ein schöneres Leben voraussagte.
Der Engel sprach zu den Jungen sehr oft die gleichen Worte:
Chatti...sorge dich nicht, wir lieben dich, was auch geschieht...dir wird es an nichts mangeln...nur musst du diese Erfahrungen sammeln, damit du später, viel, viel später einmal, Menschen helfen kannst, Zuversicht zu erlangen. Denn es wird eine Zeit des Überflusses auf das Land zukommen, und sehr viele Menschen werden durch diesen Überfluss den Glauben an Gott und dadurch auch den Glauben an sich selbst verlieren.
Du aber wirst von uns gesandt, vielen von ihnen zu helfen, denn auf unsere Stimmen hören sie nicht mehr.
Dann spürte Chati immer, dass sein Körper schwer wurde und er fiel dann in einem tiefen, erholsamen Schlaf.
Chatti wuchs heran... und aus ihm wurde ein prächtiger Junger Mann.
Er erlernte einen Beruf und heiratete ein sehr hübsches Mädchen. Die Situation in seinem Land verbesserte sich in wirtschaftlicher Hinsicht zusehends. Der Hunger wurde im Land immer seltener, die Menschen kamen zu einem gewissen Wohlstand und fast alle Menschen konnten sich Dinge leisten, die weit über das Hungerstillen hinaus gingen.
Da Chatti tüchtig und sehr bescheiden geblieben war, fehlte ihn auch nicht der Mut, zusammen mit seiner holden Gattin, welcher er aber erst überzeugen musste, Kinder in diese...immer gefühlskälter werdende Welt zu setzen.
Chatti war überglücklich, wie weit er doch in seinem bisherigem Leben gekommen war, Hunger kannte er nicht mehr, Armut kannte er ebenfalls nicht mehr...alles war da...ja so wie es der Engel damals, als er noch klein war, immer versprochen hatte. Chatti dankte es dem Engel, so oft er konnte! Den Engel aber sah er schon lange nicht mehr, und nach und nach ging auch die Erinnerung an die Prophezeiung in der Vergessenheit unter.
Eines Tages jedoch – Chatti war nicht mehr sehr jung – trat eine Elfe in sein Leben, die ganz außergewöhnlich schön und unfassbar reich war.
Chatti merkte sofort, dass mit ihr etwas nicht stimmte, denn sie konnte einfach nicht lachen. Er fragte sie: "Warum lachst du nie"?
Die Elfe antwortete, man hat es mir genommen, es ist weg...ich habe alles, aber ich kann nicht mehr lachen. Chatti erzählte der Elfe nach und nach aus seinem Leben, von seiner Kindheit, von dem was aus ihn geworden war, erzählte ihr außerdem über seine tollen Kinder....und so fand die Elfe ganz langsam, aber ganz vom Herzen ihr Lachen wieder.
Chatti bekam so etwas wie eine Erinnerung an das, was damals der Engel zu ihm sagte. Chatti verliebte sich in diese Elfe, die ihn wiederum schon längst wie verrückt liebte.
Sie war glücklich und wollte Chatti nicht gehen lassen, und Chatti blieb und half ihr, ihr Leben wieder zu finden.
Im Laufe der Zeit traten immer mehr Menschen in sein Leben, die große Probleme hatten, und auch ihnen konnte er durch seine gewinnende und mitfühlende Art helfen. Das wunderte ihn schon sehr, denn warum gerade er? Warum kamen die Menschen zu ihm, und fragten im nach Rat...wenn auch eher durch die Blume?
Das verstand Chatti nicht so ohne Weiteres, er war doch immer ganz einfach geblieben ohne hochtrabende Worte, wie er sie so oft von so vielen anderen Menschen hörte. Und er war auch nicht sonderlich gebildet, hatte kein Studium absolviert.
Da trat eines Nachts der Engel seiner Kindheit an sein Bett und klärte ihn auf, und seine Verwunderungen machte seiner Erkenntnis Platz....nun erkannte Chatti, wieso er solch eine Wirkung auf hilfesuchende Menschen hatte, denn er war ganz einfach und natürlich geblieben und er liebte die Menschen, sprach sie direkt an. Er schenkte ihnen Zuwendung, Zuneigung und Wertschätzung, nahm sie und ihre Sorgen ernst ohne auf alles eine Antwort zu geben. Sagte ihnen nur was er tief in seinem Inneren auch fühlte und wovon er aus tiefsten Herzen überzeugt war und immer nur dass was Zuversicht auslöst, niemals etwas was die Sorgen und Nöte seiner Zuhörer verstärkte.
Männer und Frauen mochten gleichermaßen seine herzliche, offene Art. Diese wiederum übertrugen die entstandene Zuversicht auf ihre Kinder und auf ihre Lebensgefährden, die wiederum zu guten Beispielen für manch andere Menschen wurden. So kam es, dass sich die Situation im ganzen Lande ein Wenig verbessern konnte. Die Menschen fanden wieder den Mut, in ihrem Leben einen Sinn zu sehen und sich auf mehr als auf die Güter des Überflusses zu besinnen.
Chatti selbst ging es derweil nicht so gut, er war ja verheiratet und er hatte Kinder hatte...und war verliebt in seine Elfe. Von der Situation und von seinen Bedenken – neben seiner Familie – eine tiefe und innige Liebe zu der Elfe zu empfinden, durchlitt er die Qualen des Selbstzweifels.
Chatti rief seinen Engel an, und fragte ihn, warum er solch Leid erfahren muss. Er half anderen Menschen wo er nur konnte, doch ihn selbst konnte niemand helfen. Engel, flehte er, Engel komme herbei und sage mir, warum ich so leiden muss, ich will das nicht mehr, ich will nur leben.
Da trat der Engel an Chattis Bett und sagte:
Geliebter Mensch...was rufst du nach Hilfe, wo doch gerade du die Lösung kennst?
Geh Chatti, und geh mit Gott, denn wenn du stehenbleibst, dann wird dein Licht schwach und die Menschen die deine Hilfe brauchen werden dich nicht mehr finden können, weil dein Licht schummerig ist und du so niemanden zum Licht führen kannst.
Nur wenn die Flamme der Liebe hell und klar in dir brennt, so wirst du deine Aufgabe erfüllen können, und sorge dich nicht um die Deinen, für sie wird gesorgt sein!
Da erkannte Chatti wieder in seine Bestimmung auch sein Glück zu finden.
Chatti lief, und er lief. Der Weg war noch nicht zu Ende, da sah sich Chatti um, weil er doch ein schlechtes Gewissen bekam, aber er erkannte, dass er schon zu weit fort war, um umkehren zu können.
So beschloss er, weiter hoffnungsvoll in seine Zukunft zu laufen!

Autor: Sunny-Sunshine

leicht überarbeitet und in wenigen
Passagen geringfügig umgeschrieben

Wahrheit

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Wahrheit

Sich nach der Wahrheit anderer zu richten, ist wie eine Falle. Die beste Methode, um die eigene Wahrheit zu erkennen, ist, ihr zu begegnen und sie zu leben. Auch wenn andere dich inspirieren, führen, dir Richtungen vorgeben, musst du dir letztendlich deinen Weg durch den Dschungel selber schlagen. Du kannst ständig andere Menschen fragen, wo ein bestimmter Ort liegt und sie werden es dir sagen – sofern sie es wissen. Die einen werden sagen, nimm diesen Weg und die anderen werden sagen, nimm den anderen und beide werden sich bemüht haben, dir die Wahrheit zu sagen. Aber nur du selber kannst deinen wahren Weg zu diesem bestimmten Ort finden.